Güte- und Prüfbestimmungen
RAL - Urkunde
Garantiepass
AGB's
UNSER WORT GILT
Geprüfte Sicherheit mit dem RAL-Zeichen für alle Motoren
Dokumentiert sind diese Qualitätsnormen in den Güte- und Prüfbestimmungen RAL-RG 797 – und als Mitglied in der Gütegemeinschaft der Motoren- Instandsetzungsbetriebe e.V. unterzieht sich STREIT Motoren GmbH neben einer eigenen, strengen Qualitätssicherung zusätzlich einer permanenten, freiwilligen Fremdüberwachung durch unabhängige Sachverständige des Kraftfahrzeugwesens:

Ein hoher Aufwand für uns, der sich für Sie lohnt.

Wir garantieren Güte durch Arbeit mit qualitativ hochwertigen Maschinen und erforderlichen Prüfgeräten.

           
Die Motor-Garantie-Karte bietet Gewährleistung und Service, der sie überzeugt.

Die Einhaltung eines genau fixierten Leistungsstandards, der dem der Motoren-Hersteller entspricht, ist für uns selbstverständlich.

Unsere instandgesetzten Motoren erhalten alle das RAL-Gütezeichen. Verbunden mit dieser Garantiekarte können wir Ihnen damit anerkannte Qualität und Sicherheit bieten.

GÜTE- UND PRÜFBESTIMMMUNGEN 

                           Motoreninstandsetzung 
1 Geltungsbereich

Diese Güte - und Prüfbestimmungen umfassen jede Art der Instandsetzung von Verbrennungsmotoren - von der Instandsetzung einzelner Motorenteile bis zur Generalüberholung des vollständigen Motors - mit dem Ziel, die festgelegten Eigenschaften und Merkmale des Motors wieder herzustellen.

2 Anforderungen

2.1 Allgemeine Voraussetzungen

Verbrennungsmotoren bedürfen in der Instandsetzung keiner geringeren Aufmerksamkeit und Sachkunde als bei der Herstellung. Die Auswahl von der mit der Instandset­zung befaßten Personen sowie der Einsatz von Maschinen und Materialien bedarf besonderer Sorgfalt. Der technische Stand des Betriebes und der Wissensstand der Mitarbeiter ist stets der Fortentwicklung der Motoren-, Bearbeitungs- und Umwelttechnik anzupassen.

2.2 Technische Voraussetzungen

Zur einwandfreien Ausführung gütegesicherter Motorenin­standsetzungen müssen folgende Einrichtungen zur Verfügung stehen:

  • Reinigungsanlagen, die insgesamt geeignet sind, die Motorenteile in allen Bereichen von Schmutz aller Art einwandfrei zu säubern
  • Abwassertechnische Anlagen, die insgesamt geeignet sind, getrennte Stoffflüsse sicherzustellen und geltende Grenzwerte für die Abwassereinleitung sicher einzuhalten
  • Abfallsammelbehälter und Voraussetzungen innerhalb des Betriebes, die die getrennte Sammlung und Lagerung sowie die sachgerechte Entsorgung der unterschiedlichen Abfallarten gewährleisten
  • Zylinderbohrwerk
  • Zylinderhonmaschine
  • Kurbelwellen-Schleifmaschine
  • Horizontalbohrwerk oder Vorrichtung zur Bearbeitung der Hauptlager-Grundbohrungen
  • Pleuelbohrwerk bzw. Honmaschine zur Bearbeitung der
  • Pleuellager-Grundbohrungen
  • Pleueldeckel-Schleifmaschine
  • Pleuelstangen-Auswinkel- und -Richtgeräte
  • Planschleif- bzw. Fräsmaschine
  • Säulen- oder Radialbohrmaschine
  • Stahlschleif- und Läppmaschine
  • Hydraulische Presse
  • Drehmaschine
  • Ventilsitz-Bearbeitungsmaschine
  • Ventilkegel-Dreh- oder Schleifmaschine
  • Vorrichtungen zum Einschrumpfen der Ventilsitzringe und -führungen (Vorwärmung und Unterkühlung)
  • Elektromagnetisches Rißprüfgerät
  • Härteprüfgerät
  • Federkraft-Meßeinrichtung
  • Motorenprüfstand bei der Instandsetzung von Komplettmotoren, mit der Möglichkeit zur Prüfung von Leistung, Drehzahl, Verbrauch, Öldruck, CO-Gehalt bei Benzin­motoren, Rauchbild bei Dieselmotoren. Der Leistungsbereich des Prüfstandes muß zum Hauptproduktionsprogramm passen.
  • Meßwerkzeuge für Innen- und Außendurchmesser mit einer Mindestmeßgenauigkeit von ± 0,005 mm (Innen­feinmeßgerät, Mikrometer)
  • Haarlineal

2.3 Personelle Voraussetzungen

Die Forderung nach bestimmten personellen Vorausset­zungen der Gütezeichenbenutzer soll sicherstellen, daß die Güte- und Prüfbestimmungen streng eingehalten und die Arbeiten fachlich richtig ausgeführt werden.

Der Betriebsinhaber oder der Betriebsleiter selbst muß Fachmann auf dem Gebiet der Motoreninstandsetzung sein, d.h., er muß den Meisterbrief in einem Metallberuf oder eine ähnliche, anerkannte Qualifikation besitzen und nach seiner Ausbildung mindestens zwei Jahre in einem Motoreninstandsetzungsbetrieb tätig gewesen sein und besondere Fähigkeiten auf dem Gebiet der Motorenin­standsetzung nachweisen.

3 Leistungsbeschreibung

3.1 Einzelleistungen

3.1.1 Vorarbeiten

Maßnahmen Prüfungen/Vorrichtungen
1. Alle angelieferten Motorenteile vorreinigen und auf 

    Fehlteile, Maßhaltigkeit und Beschädigung überprüfen

                        

2. Schadensursache feststellen

   

3. Arbeitsumfang bestimmen
Sichtprüfung, Meßgerät


messen, recherchieren

3.1.2 Zylinderkopf

Maßnahmen Prüfungen/Vorrichtungen
1.Rißprüfung 
2.Überprüfung der Gewinde
3.Ventilführungen erneuern
4.Ventilführungen aufreiben
5.Ventilsitzringe erneuern
6.Ventilsitze bearbeiten 7.Ventilkegel bearbeiten, ggf. Ventil erneuern 8.Ventilfedern prüfen, ggf. erneuern 9.Kipp- und Schlepphebel mit Wellen und Buchsen prüfen, ggf. erneuern 10.Nockenwellenlagerung prüfen, ggf. bearbeiten 11.Stößel und Stößelführungen prüfen 12.Vor- bzw. Wirbelkammer, Vorstand und Sitz prüfen
13.Dichtfläche auf Planheit und Beschädigung prüfen, ggf. bearbeiten
14.Düsensitz prüfen, ggf. bearbeiten
Sichtprüfung, Rißprüfgerät bzw. abdrücken



Sichtprüfung, Gewindewerkzeuge

                       

Vorwärmeeinrichtung, Unterkühlungseinrichtung, 

Bügelmeßschrauben, Innenfeinmeßgerät



Innenfeinmeßgerät, Grenzlehrdorn 

                        

Vorwärmeeinrichtung, Unterkühlungseinrichtung, 

Innenfeinmeßgerät, Bügelmeßschraube



Sichtprüfung, Tiefenmeßschieber, Dichtprobe



Bügelmeßschraube, Sichtprüfung, Tiefenmeßschieber 

                       

Federkraftmeßeinrichtung



Sichtprüfung, Bügelmeßschraube, 

Innenfeinmeß gerät



Innenfeinmeßgerät, Sichtprüfung, 

Bügelmeß schraube



Innenfeinmeßgerät, Sichtprüfung, 

Bügelmeßschraube



Innenfeinmeßgerät, Tiefenmeßschieber, 

Bügelmeßschraube



Sichtprüfung,

Haarlineal



Sichtprüfung, Stirnfräser

3.1.3 Zylinderblock

Maßnahmen Prüfungen/Vorrichtungen
1.Gewinde- und Rißprüfung



2.Zylinderblock, Zylinderbuchsen oder Zylinder auf

    einheitliches Maß feinbohren und honen



3.Buchsenbundsitze prüfen, ggf. nacharbeiten



4.Dichtfläche vermessen, ggf. planen



5.Hauptlager-Grundbohrungen prüfen, ggf. bear beiten



6.Ölkanäle öffnen, Zylinderblock reinigen, 

    Kesselstein entfernen



7.Nockenwellenlagerung prüfen, ggf. bearbeiten, 

    ggf. Lager erneuern



8.Stößel und Stößelführungen 

    prüfen, ggf. erneu ern
Sichtprüfung, Gewindewerkzeug, Rißprüfgerät



Innenfeinmeßgerät





Tiefenmeßschraube, Innenfeinmeßgerät



Haarlineal



Innenfeinmeßgerät



Sichtprüfung





Innenfeinmeßgerät, Sichtprüfung, 

Bügelmeßschraub



Innenfeinmeßgerät, Bügelmeßschraube, 

Sichtprüfung

3.1.4 Kurbelwelle und Pleuel

Maßnahmen Prüfungen/Vorrichtunge

1.Kurbelwelle auf Risse, Schlag und Härte prüfen, 

  ggf. richten und härten. Fremdarbeit für Härten 

  zulässig. Nitrierte Wellen sind nach dem Schleifen 

  erneut zu nitrieren, zu polieren und zu richten.



2.Kurbelwellen an Haupt- und Pleuellagerstellen schleifen 

  und polieren, Ölaustrittsbohrungen verschleifen 

  und polieren, Ölaustrittsbohrungen verrunden, 

  Paßlagerlauffläche schleifen



3.Laufstellen der Radialdichtringe prüfen, ggf. 

  überschleifen



4.Ölkanäle der Kurbelwelle öffnen, 

  reinigen, Ver schlußstopfen erneuern



5.Pleuelbuchsen auf Verschleiß prüfen, 

  ggf. neue Buchsen einziehenfleinbohren



6.Pleuellager-Grundbohrung vermessen und ggf. bearbeiten



7.Pleuelstangen auswinkeln 



8.Pleuelschrauben nach Herstellervorschriften prüfen, 

  ggf. erneuern

                        

9.Alle Gewinde überprüfen, ggf. nacharbeiten
Elektromagnetisches Rißprüfgerät, Rundlaufprüfgerät, 

Härteprüfer 







Sichtprüfung, Bügelmeßschraube









Sichtprüfung, Bügelmeßschraube





Sichtprüfung





Innenfeinmeßgerät





Innenfeinmeßgerät

                      

Auswinkelgerät, Bügelmeßschraube

                        

Meßschieber

                        



Sichtprüfung, Gewindewerkzeug

3.1.5 Nockenwelle

Maßnahmen Prüfungen/Vorrichtungen

1. Nocken auf Verschleiß prüfen, ggf. Schleifen/nachhärten 

   oder Nockenwelle erneuern. Fremdarbeit zulässigt



2. Lagerstellen prüfen, ggf. schleifen 



3. Nockenwelle auf Schlag prüfen, ggf. richten 

                           

4. Spritzversteller prüfen, ggf. instandsetzen 

   oder erneuern
Ventilhub und Steuerzeiten, Sichtprüfung, 

Härteprüfgerät



Sichtprüfung, Bügelmeßschraube



Rundlaufprüfgerät



Sichtprüfung

                        

3.2 Komponenten

  Maßnahmen Prüfungen/Vorrichtungen
3.2.1 Motorölkühler reinigen, abdrücken, ggf. erneuern Sicht- und Durchflußprüfung

3.2.2
Drehschwingungsdämpfer
prüfen, ggf. erneuern.
Fremdarbeit zulässig

bei Gummidämpfer: Sichtprüfung,
bei Viskosedämpfer: geeignete Prüfmaschine

3.2.3
Schwungrad
1. Planfläche prüfen, ggf. bearbeiten
2. Zahnkranz prüfen, ggf. bearbeiten



Sichtprüfung, Rundlaufprüfgerät
Sichtprüfung
3.2.4
Kühlgebläse prüfen und instandsetzen, ggf. erneuern


Sichtprüfung, Bügelmeßschraube,
Innenfeinmeßgerät
3.2.5
Einspritzpumpe prüfen und instandsetzen, ggf. erneuern.
Fremdarbeit zulässig


Einspritzpumpen-Prüfstand
3.2.6 Wasserpumpe instandsetzen, ggf. erneuern



Sichtprüfung, Innenfeinmeßgerät,
Bügelmeßschraube, Fühlerlehre,
Dichtprobe
3.2.7 Einspritzventile instandsetzen unter Verwendung
neuer Düseneinsätze. Fremdarbeit zulässig


Sichtprüfung und Düsenprüfgerät
3.2.8 Vergaser prüfen und instandsetzen, ggf. erneuern.
Fremdarbeit zulässig


Prüfstand
3.2.9 Kraftstoff-Förderpumpe instandsetzen, ggf.erneuern.
Fremdarbeit zulässig
Sichtprüfung, Innenfeinmeßgerät,
Bügelmeßschraube, Fühlerlehre,
Druckprüfung mit Manometer
3.2.10 Verteiler instandsetzen, ggf. erneuern.
Fremdarbeit zulässig


Prüfstand
3.2.11 Ölpurnpe prüfen (Gehäuse, Förderräder, Lagerbuchsen)
und ggf. erneuern. Überdruckventil prüfen
und ggf. erneuern


Sichtprüfung, Innenfeinmeßgerät,
Bügelmeßschraube, Fühlerlehre,
Druckprüfung mit Manometer
3.2.12 Turbolader überprüfen, instandsetzen, ggf. erneuern.
Fremdarbeit zulässig


Sichtprüfung, Bügelmeßschraube,
Innenfeinmeßgerät
3.2.13 Sonstiges
Sämtliche hier nicht aufgeführten, aber zur Instandsetzung
angelieferten Teile sind auf weitere Verwendbarkeit zu prüfen,
alsdann den Regeln der Technik entsprechend
instandzusetzen, ggf. durch Neuteile zu ersetzen.

Sichtprüfung durch Zuhilfenahme
von UV-Licht, Härteprüfgerät,
Innenfeinmeßgerät, Bügelmeßschraube

3.3 Montage

Maßnahmen Prüfungen/Vorrichtungen

1.Alle bearbeiteten Motorenteile und konservierten 

   Neuteile reinigen





2.Zylinderbuchsen erneuern 





3.Kolbenlaufspiel vermessen 





4.Haupt- und Pleuellagerschalen in die Grundbohrungen 

   einbauen und vermessen unter Beachtung der 

   Schraubenanzugsmomente 





5.Kurbelwelle, Pleuelstangen und Kolben montieren, 

   Axialspiel beachten 





6.Kolbenüberstand bzw. Spaltmaß prüfen 

   und einstellen, Steuerräder prüfen, ggf. 

   erneuern und Nockenwelle, Ventiltriebsteile unter 

   Beachtung der Steuerzeiten einbauen 



7.Vormontierten Zylinderkopf montieren, Ventilspiel 

   einstellen 



8.Motor komplett montieren 



9.Motor mit Nebenaggregaten montieren











Tiefenmeßschraube



Innenfeinmeßgerät, Bügelmeßschraube



Innenfeinmeßgerät







Fühlerlehre oder Meßuhr





Tiefenmeßschraube, 

Sichtprüfung, 

Meßuhr





Fühlerlehre

3.4 Motorprüflauf

Maßnahmen Prüfungen/Vorrichtungen
1. Motor auf einer Leistungsbremse gemäß 

    Einfahrvorschriften einfahren

                        

2. Leistungsprüfung vornehmen

                          

                        





DIN 1941 für Straßenfahrzeuge analog angewandt 

nach Abschnitt 1 Punkt 2

3.5 Endinspektion

Falls erforderlich, Zylinderkopfschrauben nachziehen, Ventilspiel prüfen, ggf. einstellen, Motor lackieren und alle Öffnungen verschließen, Konservierung der Motoren, die nicht sofort zum Einsatz gehen.

4 Generalüberholter Motor

Der generalüberholte Motor umfaßt die Leistungen 3.1 bis 3.5 unter der Voraussetzung, daß mindestens die nachfolgend genannten Teile erneuert worden sind:

Kolben mit Ringen und Bolzen

Haupt- und Pleuellager

Ventilführungen

sämtliche Dichtungen und Sicherungselemente

Motoröl- und Kraftstoff-Filtereinsätze

Keilriemen

Steuerketten

Zündkerzen bzw. Glühkerzen

Einspritzdüsen

5 Schlußbemerkung

Bei der Instandsetzung einzelner Motorenteile bzw. der Generalüberholung des kompletten Motors sind nur Ori­ginalteile oder solche Teile zu verwenden, die den Qualitätsstandard der Originalteile erreichen. Motorenteile, die nicht generell durch Neuteile ersetzt werden, jedoch einem Verschleiß unterliegen, werden unter Einhaltung der vorgeschriebenen Bearbeitungstoleranzen des Herstellers, die z.T. unter 1/100 mm liegen, bearbeitet. In Fremdarbeit gelieferte Teile werden vom Motoreninstandsetzungsbetrieb überprüft. Fremdarbeit bedeutet die Ver­gabe einzelner, in dieser Richtlinie besonders erwähnter Leistungen an anerkannte Fachbetriebe. Dem Gütezei­chenbenutzer obliegt es, dafür zu sorgen, daß die in die­ser Richtlinie niedergelegten Prüfbestimmungen auch für die Fremdarbeit zur Geltung kommen.

Alle Leistungen müssen unter Beachtung der qualitativen Vorgaben der Herstellerwerke bzw. der Zulieferindustrie und den Regeln der Technik ausgeführt werden.

6 Kennzeichnung

6.1

Instandgesetzte Motorenteile oder generalüberholte Motoren, die diesen Güte- und Prüfbestimmungen entsprechen, können mit dem hier abgebildeten Gütezeichen

                    
gekennzeichnet werden, sobald dem Instandsetzungsbe­trieb das Recht zur Führung des Gütezeichens verliehen worden ist. Neben der Kennzeichnung mit dem Gütezeichen erfolgt die Kennzeichnung mit dem Firmenzeichen unter Angabe des Instandsetzungsdatums.

6.2

Für die Anwendung des Gütezeichens gelten ausschließlich die Durchführungsbestimmungen für die Verleihung und Führung des Gütezeichens der Gütegemein­schaft der Motoreninstandsetzungsbetriebe e.V.

6.3

Die Kennzeichnung mit dem Gütezeichen muß vollständig, gut lesbar und dauerhaft erfolgen.

7 Überwachung

7.1 Erstprüfung

7.1.1

Die Gütegemeinschaft der Motoreninstandset­zungsbetriebe e.V. beauftragt mit der Erstprüfung neutrale Sachverständige des Kraftfahrzeugwesens.

7.1.2

Die Erstprüfung als Voraussetzung für die Erteilung des Gütezeichens umfaßt den Nachweis der Abschnitte 2.1, 2.2 und 2.3 und der Überprüfung von instandgesetzten Motorenteilen bzw. eines generalüberholten Motors.

7.2 Eigenprüfung

Jeder Betrieb, der gütegesicherte Motoreninstandsetzung betreibt, hat die zur Einhaltung der Güte- und Prüfbestimmungen notwendigen Eigenprüfungen durchzuführen, darüber sorgfältige Aufzeichnungen zu führen und diese mindestens drei Jahre aufzubewahren .

7.3 Fremdprüfung

7.3.1

Für die Fremdprüfung schließt die Gütegemein­schaft einen Überwachungsvertrag mit neutralen Sachverständigen oder anerkannten Prüfstellen ab.

7.3.2

Der Zeichenbenutzer trägt Sorge, daß der Sachverständige zu den Fertigungsstätten und Lagern des Zeichenbenutzers Zutritt hat, durch fachkundige Vertreter der zu prüfenden Firma betreut wird und Hilfskräfte zur Verfügung erhält.

7.3.3

Von den Sachverständigen wird bei der mindestens einmal jährlich durchzuführenden Fremdprüfung festgestellt, ob

a) die allgemeinen Voraussetzungen zutreffen,

b) die technischen Voraussetzungen gegeben sind,

c) die personellen Voraussetzungen vorliegen,

d) die Eigenprüfungen fortlaufend und sachgemäß ge führt wurden und

e) die erforderlichen Prüfeinrichtungen betriebsbereit sind.

Dabei sind die im Rahmen der Eigenprüfung gemäß Abschnitt 7.2 erstellten innerbetrieblichen Aufzeichnungen einzusehen. Anschließend erfolgt durch den Sachverständigen die Überprüfung von instandgesetzten Motorenteilen bzw. eines generalüberholten Motors des Zeichenbenutzers.

7.3.4

Über das Ergebnis der Fremdprüfung ist vom Sachverständigen ein Prüfbericht zu erstellen. Dieser wird in dreifacher Ausfertigung der Gütegemeinschaft zugestellt und mit einem Exemplar dem Zeichenbenutzer übergeben.

7.3.5

Wiederholungsprüfungen wegen festgestellter Mängel hat der Güteausschuß der Gütegemeinschaft innerhalb von vier Wochen nach Zustellung des Prüfzeugnisses anzuordnen.

7.3.6

Die Entscheidung über ggf. weitere notwendige Maßnahmen bei festgestellten Mängeln liegt in der Hand des Vorstandes der Gütegemeinschaft.

8 Änderungen

Änderungen dieser Güte- und Prüfbestimmungen bedürfen der schriftlichen Zustimmung des RAL: Sie werden nach angemessener Frist vom Zeitpunkt der Bekanntgabe an die Gütezeichenbenutzer durch den Vorstand in Kraft gesetzt.

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